IPO bedeutet: erstmals öffentlich anbieten
IPO steht für Initial Public Offering. Bei einem klassischen Börsengang werden Aktien eines Unternehmens erstmals öffentlich angeboten und anschließend an einer Börse gehandelt. So kann sich ein größerer Kreis von Anlegerinnen und Anlegern beteiligen.
Warum geht ein Unternehmen an die Börse?
Mit neu ausgegebenen Aktien kann ein Unternehmen Geld etwa für Wachstum aufnehmen. Es können aber auch bisherige Eigentümer bestehende Aktien verkaufen. Dieses Geld fließt an die verkaufenden Eigentümer. Ein Börsengang ist deshalb nicht automatisch gleichbedeutend mit frischem Geld für das Unternehmen.
Ein Beispiel für den Ablauf
Vereinfachtes Rechenbeispiel: Ein Unternehmen bietet 100.000 neue Aktien zu je 20 Euro an. Werden alle platziert, nimmt es vor Kosten 2 Millionen Euro auf. Typische Schritte sind Vorbereitung, Anlegerinformationen, Preisfindung, Zeichnung und erster Handelstag. Bei einer Zeichnung gibt es keine Garantie, dass du die gewünschte Stückzahl erhältst.
Der erste Börsenkurs ist kein Gewinnversprechen
Nach Handelsbeginn kann der Kurs über oder unter dem Ausgabepreis liegen. Medienaufmerksamkeit ersetzt keine Prüfung von Geschäftsmodell, Bewertung und Risiken. Lies die Angebotsunterlagen bzw. einen vorhandenen Wertpapierprospekt. Ein IPO ist keine Garantie für einen Gewinn.
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IPO bedeutet: erstmals öffentlich anbieten
IPO steht für Initial Public Offering. Bei einem klassischen Börsengang werden Aktien eines Unternehmens erstmals öffentlich angeboten und anschließend an einer Börse gehandelt. So kann sich ein größerer Kreis von Anlegerinnen und Anlegern beteiligen.